WDR Rockpalast - Newsletter
16-10-2026


Liebe Rockpalast-Freunde,

unten wieder unser aktuelles Programm für die kommenden Rockpalast-Termine im WDR Fernsehen.

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Sonntag auf Montag,
18. auf 19. Oktober 2026, 01.10 - 02.25 Uhr
im WDR Fernsehen

Crossroads Festival 2025
BOTTICELLI BABY
(21. März 2025 - Bonn, Harmonie)
- Jazz-Punk-Groove aus Deutschland -

In die Mülltonne mit Genreschubladen, selbst auferlegten Stilgrenzen oder sonstigen kreativen Limitierungen, bitte. In ihrem Sound-Clash aus Jazz, Punk, Blues, Folk, Funk, Balkan und Pop verbinden Botticelli Baby den Freigeist und den Schaffensdrang eines Sandro Botticelli mit dem ungefilterten Rebellen-Spirit und der Unberechenbarkeit des Rock 'n Roll.

Seit 2013 sucht das nordrhein-westfälische Septett nach immer neuen Ausdrucksformen - heute bewegen sich Botticelli Baby geschmeidig zwischen allen Stühlen und Stilen, die die Ruhrpott-Formation zu einem eklektischen In-Your-Face-Crossover verlötet.

Botticelli Baby lieben das Experiment und die kreative Reibung. Mit fast akribischer Detailverliebtheit hantiert das Musikerkollektiv mit stilistischen Gegensätzen und Widersprüchen. Botticelli Baby befreien den Jazz von seiner elitären Verkopftheit und den Punk von seinem Dosenbier-bekleckerten Schmuddelimage. So entsteht eine Fusion, für die man auch praktischerweise gleich die passende Bezeichnung mitliefert: Junk – ein Mix aus Jazz und Punk, mit dem sich Botticelli Baby schnell einen stabilen Ruf als eigenwillige Live-Formation erspielt haben.

„Jeder von uns ist in einer anderen musikalischen Stilrichtung verwurzelt“, erklärt Frontmann Marlon Bösherz den Signaturesound von Botticelli Baby. „Wir lieben es, uns gegenseitig zu provozieren und musikalisch herauszufordern. Diese Band ist wie ein gigantischer High-End-Katalysator, der alle Inspirationen in etwas Eigenes transformiert.“

Boticelli Baby sind eine sehr energetische Live-Band mit hohem Unterhaltungsfaktor.

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Sonntag auf Montag,
18. auf 19. Oktober 2026, 02.25 - 03.45 Uhr
im WDR Fernsehen

Crossroads Festival 2024
DEADLETTER
(10. Oktober 2024 - Bonn, Harmonie)
- Alternative/Indie-Rock aus Großbritannien -

„Pretty fucking beige“, antworten Deadletter auf die Frage, wie ihr Sound zu beschreiben ist. Die sechsköpfige Band aus Südwest-London zelebriert einen selten gewordenen Style zwischen Art-Rock, Dance-Punk und den Trademarks des Garage-Rock-Revivals der frühen 2000er.

Trotz dieser Einflüsse klingt die Band zeitgemäß. Mit „Heat!“, ihrer zweiten EP, heimsten die Briten Beifall der europäischen Feuilletons ein und zementierten sogleich die Hoffnung, dass hier eine Band im Kommen ist, die über die nächsten Jahre zu einer ganz großen Nummer avancieren könnte.

Deadletter haben eine extrem tighte und treibende Dynamik als Band entwickelt, die sich wie selbstverständlich mit gleicher Energie in ihren Studioarbeiten niederschlägt. Nicht umsonst eröffnen sie für Placebo diverse Shows und bewiesen, dass sie mit derartigen Legenden mithalten können. Sie verweigern sich allerdings wohlfeilen Genre-Zuordnungen, denn auch wenn die Musikmedien sie gerne unter dem Label „Post-Punk“ führen, so haben ihre von schrägen künstlerischen Einfällen geprägten Songs auch die anarchische Kraft von The Fall oder der Pop Group.

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Sonntag auf Montag,
18. auf 19. Oktober 2026, 03.45 - 04.45 Uhr
im WDR Fernsehen

Rockpalast Festival 2025
THE RED FLAGS

(09. Oktober 2025 - Bonn, Harmonie)
- Grunge / Punk aus Deutschland -

Es klingt wie aus einem Märchen: Die Newcomer-Schülerinnen-Band The Red Flags tritt unverhofft und gepusht durch Jan Böhmermanns TV-Show „Lass dich überwachen“ 2024 bei Rock am Ring vor 40.000 Menschen auf. Und danach wird die Band auch tatsächlich bekannt.

Der Sound der Red Flags oszilliert zwischen Grunge, Punk und Alternative Rock, ihre Haupteinflüsse sind Bands wie Nirvana, Hole oder Amy And The Sniffers. In ihren lauten, ungestümen Songs thematisieren die Kölnerinnen Themen wie Feminismus, Identität, soziale Ungerechtigkeit und menschliche Beziehungen.

Der Auftritt bei Böhmermann war ein Glücksfall für die vier Mädels. Aber sie bewiesen direkt danach, dass sie keine Eintagsfliegen sind. Nach der TV-Show folgte ein Plattenvertrag, sie fanden eine Booking-Agentur und spielten u.a. mit Turbostaat und Tocotronic. 2025 erschien ihr Debütalbum "Self-Centred And Delusional", produziert von der Berliner Produzentenlegende Moses Schneider (u.a. Beatsteaks, Tocotronic). Damit traten die Red Flags im Sommer 2025 erneut bei Rock am Ring auf. Und nicht nur da: The Red Flags gingen direkt auf Festival- und Headlinertour.

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Sonntag auf Montag,
18. auf 19. Oktober 2026, 04.45 - 05.40 Uhr
im WDR Fernsehen

Crossroads Festival 2024
SCORPION CHILD

(12. Oktober 2024 - Bonn, Harmonie)
- Hardrock aus den USA -

Der Sound von Scorpion Child greift auf ihre Vorfahren aus den 1970er Jahren zurück, ergibt sich aber nicht der puren Nostalgie. Seit ihrem Debütalbum, das 2013 erschien, musste die bluesige Hardrock-Band aus Austin, Texas, viele Besetzungswechsel überstehen.

Sie entfernte sich aber nicht von ihrem musikalischen Kern: groß aufgebohrte Power-Akkorde, heavy Southern Blues und theatralische Soundflächen, die an Deep Purple erinnern. Da schimmern immer wieder auch Led Zeppelin durch, Black Sabbath, Blue Öyster Cult oder die frühen Black Crowes.

Die Band selbst nennt auch Pentagram, Krautrock oder sogar die Sisters Of Mercy als Einflüsse. Zwischen headbangenden Boogie-Stompern, Power-Balladen und Stoner-Wucht oszillieren Scorpion Child und gelten vor allem live als ein Ereignis. Dürfte laut werden.

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Sonntag auf Montag,
25. auf 26. Oktober 2026, 01.10 - 02.40 Uhr
im WDR Fernsehen

Rockpalast
PALEFACE SWISS

(29. Januar 2026 - Oberhausen, Turbinenhalle)
- Deathcore aus der Schweiz -

Brutale Riffs, tief gestimmte Bässe und der ständige Wechsel zwischen High-Speed-Drumming und Breakdowns, ergänzt durch den passenden Übergang zwischen Growls und Klargesang: Der intensive Sound von Paleface Swiss ist so gar nichts für Zartbesaitete.

2017 in Zürich unter dem Namen Paleface gegründet, haben sich Marc Zellweger (Gesang), Yannick Lehmann (Gitarre), Tommy Lee (Bass) und Cassiano Toma (Drums) dem Beat-betonten Hardcore verschrieben.

Da es bereits einen anderen Act unter dem Namen Paleface gab, fügten die pragmatischen Schweizer dem Bandnamen kurzerhand ihre Herkunft hinzu – fertig ist die Laube. Nach zwei EPs folgte 2020 mit „Chapter 3: The Last Selection“ der letzte Teil der Trilogie als ihr Full-Length-Debütalbum.

Paleface Swiss zeichnen sich durch aggressive Riffs, wuchtig wummernde Basslines und Zellwegers unverwechselbar brutalen Gesang aus. Oft wird die Band mit den frühen Slipknot verglichen.

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Übrigens:

Auf www.rockpalast.de und in der ARD MEDIATHEK halten wir fast alle Aufzeichnungen zum Abruf bereit.
Wir wünschen wie immer viel Spaß mit unserem Programm.

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